Chopper Madness Vol. I – Zwei Tage Bier, Bikes, Pyro und verdammt viel Herz
Wenn ein DIY-Event so einschlägt, dass selbst der Hafenmeister entspannt bleibt, dann weiß man: Hier wurde was richtig gemacht.
Chopper Madness Vol. I war kein Hochglanz-Festival, sondern ein ehrlicher Wochenend-Ritt voller selbstgebauter Öfen, lauter Musik und einem Haufen Menschen, die nicht wegen Likes kamen, sondern aus purer Leidenschaft.
Mitten an der Ostseeküste traf sich die Szene für zwei Tage, die zeigten:
Die Chopperwelt lebt und zwar von den Leuten, nicht vom Logo.
Freitag: Ankommen, Auftanken, Abfeiern
Die Anreise begann entspannt. Ab dem späten Nachmittag rollten nach und nach die ersten Gäste auf den Platz. Kein Gedränge, kein unnötiger Druck, einfach Leute mit Bock auf Bikes, Bier und Mucke.
Ab 18 Uhr ging’s los mit Live-Musik:
Magic Hum machte den Auftakt, Oak Farm übernahm nahtlos, beide sorgten für den perfekten Soundtrack zur untergehenden Sonne. Danach: Lagerfeuer, Dosenmucke, erste Schraubergespräche, kalte Getränke und der Geruch von Grillgut in der Luft. Der Vibe? Locker, warm, ehrlich.
Samstag: Ausfahrt, Musik, Pyro
Nach einem gemeinsamen Frühstück: organisiert mit viel Unterstützung von Familie und Nachbarschaft, stand die große Ausfahrt auf dem Plan. 70 entspannte Küstenkilometer Richtung Kühlungsborn, Ziel: der Yachthafen.
Der Hafenmeister? Tiefenentspannt.
Die Überraschung vor Ort: Dosenbier und Cola, ohne viel Aufhebens, aber mit Wirkung.
Zurück am Platz wartete die nächste Portion Live-Sound:
Bonjorno John Porno, Dear Robin und Hokus Pokus drehten richtig auf.
Jede Band mit eigener Handschrift, jede Note ein Statement.
Besonderer Moment: Der Auftritt von Iris, bei dem eine Pyroaktion für staunende Gesichter und offene Münder sorgte, ein echtes Highlight, das vielen, vor allem Paul und Sprodde die Jungs von Reizdurst Choppers, im Kopf bleiben wird.
Keine Showbikes, sondern echte Kilometerfresser
Was Chopper Madness auszeichnete, war die Mischung:
Nicht die glänzenden Katalog-Karren standen im Mittelpunkt, sondern selbstgebaute Maschinen mit Seele.
Patina, Eigenlösungen, rostige Liebe der Spirit der Szene war in jeder Ecke zu spüren.
Auch hinter den Kulissen lief es wie geschmiert:
Am Grill, beim Frühstück, am Bierwagen überall packten Freunde, Familie und Nachbarn mit an.
Es war genau diese Unterstützung, die die familiäre Atmosphäre möglich machte, die von so vielen Gästen gelobt wurde.
140 Leute. Kein Stress. Viel Liebe.
Schätzungsweise 140 bis 150 Besucher verteilten sich über das Wochenende.
Manche waren nur einen Tag da, viele blieben das ganze Wochenende.
Was alle einte: der entspannte, offene Umgang.
Kein Ellenbogen-Gehabe, keine Ego-Nummern. Einfach Szene, wie man sie sich wünscht.
Viele Gäste waren begeistert:
Von der Musik, der Ausfahrt, dem Gelände aber vor allem von der Energie.
„Bitte weitermachen!“ war ein Satz, der mehrfach fiel und der Eindruck, dass hier etwas Besonderes entstanden ist, blieb.
DIY statt Business – und genau das macht’s aus
Die Veranstalter, Paul und Sprodde hielten sich selbst für „zwei elendige Amateure“.
Und genau das macht den Charme dieses Treffens aus:
Keine Perfektion, kein kommerzieller Druck, sondern ehrlicher Bock auf ein gutes Wochenende.
Klar, Bühne, PA und Pyro-Show waren fett, aber der Kern war das Zusammensein.
Chopper Madness war kein Produkt, sondern ein Gefühl.
Vol. II? Nicht ausgeschlossen.
Aktuell wird durchgeatmet, reflektiert und der Muskelkater vom Lachen verarbeitet.
Aber: Die Gespräche laufen, die Köpfe rauchen, Chopper Madness Vol. II ist mehr als nur eine Idee.
Wer einmal gespürt hat, wie viel Zusammenhalt in so einem Event steckt, der weiß:
Da geht noch was.
Fazit: Keine Show. Kein Kommerz. Einfach Chopper Madness.
Zwei Tage, fünf Bands, eine Ausfahrt, ein Hafen, Pyroshow, familiärer Vibe, viel Bier und ehrliche Begegnungen – Chopper Madness Vol. I war genau das, was die Szene braucht.
Kein Bullshit, kein Influencer-Zirkus sondern:
Ein Platz. Ein Plan. Ein bisschen Wahnsinn. Und verdammt gute Leute.















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